Verlag für die Archäologischen Wissenschaften Afrikas

Weitere Titel

Ghaba. An Early Neolithic Cemetery in Central Sudan

Juli 2016
Sandro Salvatori, Donatella Usai and Yves Lecointe (Hrsg.)
ISBN: 978-3-937248-52-3.
EUR 89.80 (Festeinband) + EUR 12.20 Porto (Europe)

Info: Sprache: Englisch, Erscheinungsdatum: 1. Juli 2016, 2 Bände, 578 Seiten, 575 Abbildungen. Dimensionen: 305×220 mm.
Beschreibung: The thorough study of the early neolithic cemetery of Ghaba in Central Sudan has led to this impressive publication. The publication consists of the main text (Vol. 1) and a catalogue with detailed information on the excavated graves (Vol. 2). A CD-Rom accompanies the catalogue textbook.

1500 Jahre am Mare de Kissi. Eine Fallstudie zur Besiedlungsgeschichte des Sahel von Burkina Faso

Januar 2015
Sonja Magnavita. ISBN: 978-3-937248-45-5.
EUR 89.80 (Broschur) + EUR 4.10 Porto (Weltweit)
Info: Sprache: Deutsch, Erscheinungsdatum: 28. Januar 2015, ca. 424 Seiten, 144 S/W- und Farbabbildungen, 198 Tafeln. Dimensionen: 297x210x23 mm, ca. 1600 Gramm.

Beschreibung: Die vorliegende Arbeit stellt das Ergebnis archäologischer Forschung am Mare de Kissi in den Jahren 1996 bis 2001 dar. Die behandelten Fundplätze befinden sich im Hinterland des Nigerbogens im äußersten Nordosten von Burkina Faso, am Rande eines kleinen Sees, dem Mare de Kissi. Auf dem großen Fundareal verteilen sich über 60 Siedlungs- oder Abfallhügel, zahlreiche Steinstrukturen und mehrere Friedhöfe, die von sesshaften, eisenzeitlichen Bauern im ausgehenden 1. Jahrtausend v. Chr. errichtet und in etwa um das 13. Jahrhundert n. Chr. endgültig aufgegeben wurden. Ausgrabungen in sowohl Siedlungs- als auch Friedhofsbereichen erbrachten ein außergewöhnliches Fundinventar und lieferten die Grundlage für eine Rekonstruktion der eisenzeitlichen Siedlungsgeschichte.

Nok. African Sculpture in Archaeological Context

Oktober 2014
Peter Breunig (Hrsg.). ISBN: 978-3-937248-46-2.
EUR 49.80 (Broschur) + EUR 4.10 Porto (Weltweit)
Info: Sprache: Englisch, Erscheinungsdatum: 15. Oktober 2014, ca. 304 Seiten, 245 S/W und Farbabbildungen, 52 Farbtafeln. Dimensionen: 300x240x20 mm, ca. 1600 gramm.

Beschreibung: Dieses Buch gibt einen Einblick in den archäologischen Kontext der Nok-Kultur in Nigeria (Westafrika). Das zunächst auf Deutsch erschienene und nun ins Englische übersetzte Werk „Nok – Ein Ursprung afrikanischer Skulptur“ entstand als Buch zur gleichnamigen Sonderausstellung in der Frankfurter Liebieghaus Skulpturensammlung (30. Oktober 2013 bis 23. März 2014).

Ein Team aus Archäologen der Goethe-Universität Frankfurt erforscht die Nok-Kultur seit 2005 und stellt die dabei gemachten Entdeckungen nun der Öffentlichkeit vor. Die Nok-Kultur existierte etwa 1500 Jahre lang – von der Mitte des zweiten vorchristlichen Jahrtausends bis zur Zeitenwende. Ihr Kennzeichen sind kunstvolle Terrakotta-Skulpturen, die auch den Mittelpunkt der Ausstellung bilden. Das Forschungsinteresse der Frankfurter Archäologen gilt jedoch nicht nur den Terrakotten. Sie untersuchen die Nok-Kultur von vielen Seiten und betrachten sie in einem großen Zusammenhang. Letztlich geht es um die Suche nach universellen Entwicklungen in der Vorgeschichte der Menschheit. Eine solche Entwicklung – die für bedeutend gehalten wird, weil sie eine neue Epoche der Vergangenheit einleitete – ist der Wandel von kleinen Gruppen aus Jägern und Sammlern zu großen Gemeinschaften mit komplexen Formen menschlichen Zusammenlebens. Dieser Prozess hat sich in den letzten 10.000 Jahren nahezu überall auf der Erde in allerdings sehr verschiedener Weise abgespielt. Die Nok-Kultur verkörpert eine afrikanische Variante dieser Entwicklung. Sie gehört zu einer Gruppe archäologischer Kulturen, die in den Savannen südlich der Sahara vom zweiten Jahrtausend v. Chr. an in meist kleinen, aber dauerhaften Siedlungen lebten und sich zumindest zum Teil von dem ernährten, was sie selbst auf ihren Feldern anbauten. Der nächste Einschnitt in der Entwicklung der ersten bäuerlichen Kulturen kam mit der Entdeckung von Metall als Werkstoff. In Afrika begann dies nicht mit Kupfer und Bronze, wie in Vorderasien und Europa, sondern mit Eisen. Die Menschen der Nok-Kultur waren die mithin ersten, die südlich der Sahara Eisen produzierten. Dies geschah im ersten vorchristlichen Jahrtausend – ein Jahrtausend nach den bäuerlichen Anfängen. Während die Produktion von Eisen sehr schnell zu einem weit verbreiteten Phänomen wurde, besaß die Nok-Kultur mit den Terrakotta-Skulpturen ein kulturelles Monopol. Nirgendwo in Afrika existierte damals außerhalb Ägyptens und des antiken mediterranen Küstenstreifens etwas Vergleichbares. Die ältesten, sicher datierten Tonfiguren stammen aus dem frühen ersten Jahrtausend v. Chr. Im Moment sieht es daher so aus, als wären sie zeitlich vor dem Eisen entstanden. Ihren Höhepunkt hatten sie in den Jahrhunderten danach. Am Ende des ersten vorchristlichen Jahrtausends verschwanden sie von der Bildfläche. Es besteht kaum Zweifel am rituellen Charakter der Nok-Skulpturen. Dennoch bleibt eine zentrale Frage unbeantwortet: Warum entstand in einer frühen bäuerlichen Kultur, die sich kurz vor oder am Anfang der folgenreichen Erfindung der Eisenproduktion befand, eine offenbar komplexe Welt ritueller Praktiken mit aufwendig hergestellten und – wie die Ausgrabungen zeigen – absichtlich zerstörten Skulpturen? Und warum verschwanden sie genauso abrupt wie sie auftauchten?

If Women Have Courage... Among Shepherds, Sheiks, and Scientists in Algeria

Juli 2014
Dorothy L. Pond. ISBN: 978-3-937248-41-7.
EUR 15.80 (Broschur) + EUR 3.00 Porto (Weltweit)
Info: Sprache: Englisch, Erscheinungsdatum: 1. Juli 2014, 205 Seiten, 44 S/W Abbildungen. Dimensionen: 210x148x12 mm, ca. 400 gramm.

Beschreibung: The author was a small-town girl a year out of the University of Wisconsin with a Bachelor’s degree in economics when she married Alonzo W. Pond, a young archaeologist just back from a year in the Sahara. It was the 1920s. American women had won the right to vote and were launching out on non-traditional ventures. Museums were sponsoring expeditions in search of clues to humanity’s distant past.

This is Dorothy L. Pond’s account of her experiences in Algeria between 1926 and 1930 as part of Logan Museum’s (Beloit College) expeditions to excavate Stone Age habitation sites. By 1928 the Ponds had an 18-month-old daughter; in 1930 the staff had grown to 16, including 12 college boys. Dorothy describes both the mundane and the exotic from a woman’s point of view, from the daily work of archaeology and shopping trips to the local markets to moonlight strolls through Roman ruins.

The book will be of particular interest to those interested in the behind-the scenes workings of early scientific expeditions as well as social history, anthropology, feminism in the 1920s, or simply a Midwestern American woman’s perspective on living and working in North Africa between the World Wars. Dorothy’s account is supplemented by an Afterword by archaeologists Mary Jackes and David Lubell, who worked in the same area decades later and have been analyzing material from the Pond expeditions.

Archäologischer Reiseführer Namibia

Januar 2014
Peter Breunig. ISBN: 978-3-937248-39-4.
EUR 29.80 (Broschur) + EUR 3.00 Porto (Weltweit)
Info: Sprache: Deutsch, Erscheinungsdatum: 1. Januar 2014, 328 Seiten, 180 Farbabbildungen. Dimensionen: 210x140x20 mm, ca.600 gramm.
Beschreibung: Wer nach Namibia reist, interessiert sich für die Welt und wie sie jenseits der Enge des eigenen Alltags aussieht. Dieses Buch verlässt darüber hinaus auch die Enge der eigenen Zeit. Es durchstreift Jahrtausende alte Abschnitte der Vergangenheit und führt zu Stellen, an denen Spuren aus jenen Zeiten zu sehen sind.
Wussten Sie, dass unsere Urahnen bereits durch die abgeschiedenen Landschaften Namibias streiften, als es in Mitteleuropa noch gar keine Menschen gab? Oder hätten Sie erwartet, dass Namibia ein Freilichtmuseum mit mehr als Hunderttausend Bildern besitzt – Bilder mit rätselhaften Botschaften, deren Wurzeln bis 30.000 Jahre zurückreichen?
Wer die Spuren entziffern kann und weiß, wo sie liegen, reist nicht nur in die Ferne, sondern auch in die Tiefe der Zeit. Der archäologische Reiseführer zeigt, wie das geht. Er erklärt, woran Steinwerkzeuge zu erkennen sind und was die Felsbilder bedeuten könnten. Ferner vermittelt er Einblick in die großen Epochen der Vorgeschichte Afrikas und wie sie in Namibia aussehen. Darauf folgt der Besuch von 49 archäologischen Fundstellen aus fast allen Regionen
des Landes.

Nok. Ein Ursprung afrikanischer Skulptur

November 2013
Peter Breunig (Hrsg.). ISBN: 978-3-937248-38-7.
EUR 39.80 (Broschur) + EUR 4.10 Porto (Weltweit)
Info: Sprache: Deutsch, Erscheinungsdatum: 1. November 2013, 292 Seiten, 222 Abbildungen, 51 Tafeln. Dimensionen: 300x240x18 mm, ca.1500 gramm.

Beschreibung: Dieses Buch berichtet über die Nok-Kultur in Nigeria (Westafrika). Es entstand zusammen mit der gleichnamigen Ausstellung „Nok – Ein Ursprung afrikanischer Skulptur“ in der Frankfurter Liebieghaus Skulpturensammlung (30. Oktober 2013 bis 23. Februar 2014).